Die Stiftung

Gemeinnützigkeit über den Tod hinaus

Viele Menschen, die sich mit ihrem letzten Willen befassen, denken darüber nach, "etwas Gutes" zu tun, einen gemeinnützigen Zweck durch eine testamentarische Verfügung zu fördern. Andererseits ist es auch denkbar, eine "Familienstiftung" zu gründen und auf diese Weise den Nachlass zur Unterstützung der Nachfahren auf eine Stiftung zu übertragen. Beide Ansätze sind rechtlich denkbar und für jeden einzelnen Fall auf ihre Angemessenheit zu überprüfen.

Sollten auch Sie sich mit dem Gedanken tragen, und eine rechtsfähige Stiftung zur Umsetzung Ihrer persönlichen Zielsetzungen ins Leben rufen, begleiten wir Sie gern. Die Gestaltung der rechtsfähigen Stiftung bedarf genauer Planungen, da jedes Bundesland unterschiedliche aufsichtsrechtliche Verfahrensstufen vorsieht, um die Stiftung als solche zu genehmigen. Als Stifter können Sie wenn gewünscht bereits zu Lebzeiten als Mitglied der Stiftungsgremien darüber wachen, dass Ihre Wünsche und Zielsetzungen genau umgesetzt werden.

Nicht zu vergessen - eine Stiftung unterliegt besonderen steuerlichen Vorschriften, insbesondere in dem Fall, dass die Stiftung einen anerkennenswerten gemeinnützigen Zweck verfolgt. Eine Familienstiftung hingegen ist steuerlich den allgemeinen Vorschriften unterworfen und vermittelt keinen steuerlichen Nutzen. Sie kann aber z. B. verhindern, dass ein anspruchsvoller und wertvoller Nachlass durch den Erbfall in die verschiedenen Familienzweige "zersplittert" wird: Ein durchaus anerkennenswertes Gestaltungsziel, bei dem wir Sie gern beraten.